Tikki Aquarium

Tikki Aquarium

 

 


Einleitung & Danksagung

Das Aquarium

Das Grundgerüst

Der Deckel

Die Außenhaut

Innenraum & Wasserkühlung

letzte Details & Impressionen

Daten & Fakten

 

 

 

 


Einleitung

Wir hatten schon lange den Plan ein PC-Gehäuse mit einem Aquarium zu kombinieren um so zum
einen ein schönes Aquarium für das heimische Wohnzimmer zu haben und zum anderen ein nettes
Gehäuse für einen kleinen Multimedia PC. 

Nachdem wir dann durch ein anderes Projekt noch ca. 40 cm (Durchmesser 30 cm) Plexiglasrohr hier herumstehen hatten und dieses sich wirklich aufdrängte als rundes Aquarium eingesetzt zu werden, wurden die Pläne für unseren Aquariums PC wieder ausgegraben und auf ein Rundes Rohr übertragen.

Nachdem die Form des Aquariums und damit des PC Gehäuses feststand einigten wir uns schnell darauf das ganze vom Design her an eine Hawaiianische Tikki Statue anzulehnen.

Unser besonderer Dank bei diesem Projekt gilt

    Seagate für die Festplatten



    Enermax für das Netzteil

 

 

 

 

Das Aquarium

Nachdem wir die Planungen dann soweit abgeschlossen hatten konnten wir als nächstes anfangen unsere Idee in die Tat umzusetzen, dafür wurde erstmal ein passender Boden für unser Rohr hergestellt um so ein dichtes Aquarium zu erhalten.

Den Boden schnitten wir mit dem Dremel aus einer 1cm dicken Plexiglasscheibe aus und befestigten ihn mithilfe von Acrylkleber am Rohr.

Anschließend haben wir dann direkt in die Seitenwand des Aquariums ein ca. 8 mm großes Loch
gebohrt und in diesem Loch ein kurzes Stück Plexiglasrohr eingesetzt. An diesen „Stutzen“ wird
dann später eine Membranpumpe angeschlossen die für eine ausreichende Belüftung des Wassers
im Becken sorgen soll, damit es den späteren Einwohnern auch nicht an Sauerstoff mangelt.


 

 

Das Grundgerüst

Nachdem wir also den Aquariumskörper hergestellt hatten begannen wir damit ein passendes Grundgestell herzustellen, dass später unser Aquarium aufnehmen sollte.

Dafür sägten wir zuerst 2 Kreise aus Holz  aus die dann mithilfe von Rundhölzern untereinander verbunden wurden. Das so entstandene Grundgerüst wurde dann später mit einer Lage Biegesperrholz verkleidet und sollte dann die gesamte Hardware inkl. Wasserkühlung aufnehmen. 





Da wir vermeiden wollten das sich das Aquarium auf seinem Untergerüst bewegen kann wurde dann als nächstes ein Holzring mit dem selben Durchmesser wie das Untergerüst gefertigt der dann zusätzlich mit einem passenden Innenloch für das Aquarium versehen wurde. 

Als nächstes wurden dann einige Holzleisten vorgearbeitet so das sie die passenden Abmessungen und Bohrungen hatten um Später ein DVD Laufwerk halten zu können. Beide Leisten wurden dann im Innenraum des Grundgerüst unter den Deckel geschraubt wo sich später das Laufwerk befinden würde.

 

 

Der Deckel

Danach begannen wir dann damit einen Deckel inkl. Beleuchtungseinheit für das Aquarium
zu basteln. Dafür haben wir zuerst einige Lagen Styropor miteinander verbunden und anschließend kreisrund zu geschliffen. Zusätzlich wurde dann ähnlich wie beim Grundgerüst ein weiterer Ring ausgeschnitten der später für einen optimalen Sitz des Deckels auf dem Aquarium sorgen soll.

Nachdem die Grundform des Deckels dann fertig war, mischten wir uns etwas Pappmaché an, um
damit den „Deckel“ überziehen zu können und gleichzeitig die ersten Details herauszuformen.

Als dann alles getrocknet und ausgehärtet war, haben wir dann die Oberseite zusätzlich mit einer
Lage Kohlefasergewebe verstärkt um sicherzustellen das auch mal etwas schweres auf den Deckel
fallen kann ohne ihn zu beschädigen. Abschließend wurden dann die Details noch mit etwas
Spachtelmasse ausgearbeitet und anschließend alles mithilfe von Airbrushfarben in einen Holz
Look gebracht. 







Als Beleuchtungseinheit haben wir uns für eine Kombination aus super hellen LED´s entschieden die bei frei wählbarer Farbe für die nötige Beleuchtung sorgen. Um die Einheit Wassergeschützt im Deckel montieren zu können wurde dann ein passendes loch in die Innenseite des Deckels gefräst in die wir dann die Beleuchtungseinheit einsetzen konnten. Das Kabel der Beleuchtung wurde in einem ausgefrästen Kabelkanal bis an den rand des Deckels geführt so das keine Probleme beim schließen des Deckels auftreten können. Anschließend wurden alles mit einer ordentlichen Lage Spachtelmasse verschlossen und nach dem es getrocknet und geschliffen war ebenfalls in einem Holzlook lackiert werden.







 

Die Außenhaut

Nachdem sowohl das Grundgestell als auch das Aquarium an sich soweit fertig waren begannen wir als nächstes damit das Biegesperrholz einzuweichen um es anschließend einfacher auf dem Grundgerüst fest tackern zu können.


Da natürlich auch die Details die noch auf die Außenhaut aufgesetzt werden sollten, die
Rundung des Gehäuses mitmachen mussten, wurden sie ebenfalls aus Biegesperrholz vorgearbeitet
und auf der Außenhaut befestigt.

Anschließend wurde alles mit einer ausreichend dicken Schicht Spachtelmasse überzogen um so alle feineren Details mit Hilfe von Dremel und Gravieraufsatz auszuarbeiten und gleichzeitig eine vernünftig lackierbare Oberfläche zu erschaffen.





 

 

Innenraum & Wasserkühlung

Nachdem das Gehäuse damit äußerlich schon sehr weit fortgeschritten war, wurde es langsam Zeit den Innenraum passend zu gestalten, daher wurden als erstes einige Schubladenauszüge mittig auf dem Gehäuseboden montiert.  Auf den Auszügen sollte dann der komplette Schlitten mit der verwendeten Hardware einfach ein und ausgebaut werden können um so zu Wartungszwecken alles einfach erreichen zu können.





Als nächstes wurde dann der Schlitten für die Hardware aus einigen Aluminium Vierkantprofilen zusammen genietet. Er besteht aus 2 Ebenen, die obere Ebene ist über ein Scharnier am restlichen Hardwareschlitten befestigt so das man das Mainboard einfach aus dem Weg klappen kann z.b. wenn es um den Austausch von Netzteil oder HDD geht die sich beide in der unteren Ebene wiederfinden.





Die HDD hat einen eigenen Käfig erhalten den wir aus einigen Aluminium Flachstangen zurecht
gebogen haben. Der Käfig wurde dann in der unteren Ebene an den Vierkantprofilen fest genietet
um so sicherzustellen das sich die HDD nicht mehr bewegen kann.

Für die Rückseite des Mainboards wollten wir natürlich auch eine vernünftige PCI-Blende an der
Graka usw. befestigt werden könnten. Daher wurde kurzerhand aus einem Stück Plexiglas eine
Flamme aus gefräst und die benötigten Ausschnitte für alle Anschlüsse ausgearbeitet. Nachdem die Flamme dann soweit poliert und nach bearbeitet war, wurde sie auch direkt an der Mainbase verklebt.





Gleichzeitig wurde auch der Northbridge Kühler etwas überarbeitet und die Befestigungen für CPU Kühler und Ausgleichsbehälter gefertigt. Beide wurden aus Plexiglas ausgeschnitten und mit passenden Bohrungen für das Mainboard bzw. die Ausgleichsbehälter versehen.

Anschließend wurden dann direkt die Ausgleichsbehälter an der oberen Ebene des Hardwareschlitten befestigt so das wir einen ersten Testlauf mit der Wakü starten konnten.










 

Details & Impressionen

Nachdem der Hardwareschlitten soweit fertiggestellt war, machten wir uns dann auch direkt daran
die benötigten Kabel für Powertaster und Beleuchtung mithilfe von PVC Schnur zu runden um anschließend alle Kabelstränge ordentlich verlegen zu können.

Für den unteren Teil des Gehäuses wurde dann auch noch ein doppelter Boden zugeschnitten um
auch die Inverter der Kaltlichtkathoden passend abzudecken.

Zum guten Schluss ging es dann daran unsere Beschützer einzusetzen. Bewacht wird die Hardware
nun durch einen Schwarm hungriger wilder Piranhas die sich todesmutig auf alles stürzen was sich
in ihrem Territorium befindet.  











 

Daten & Fakte:

Bauzeit:    in der Zeit von März bis Juni 2007

Hardware:    Shuttle XPC sn95 Mainboard mit Nforce Chipsatz

     1 GB DDR 400 – Gskill

     AMD Athlon 3500+

     ATI X700 Grafikkarte

     Enermax 500 W Liberty Netzteil

     750 GB PATA Seagate HDD

     Sony DVD +/- usw. Kombi Laufwerk